• Grande Punto (199) | 2005 -> 2009

    Punto (Typ 199, seit 2005)

    3. Generation
    Fiat Grande Punto Dreitürer (2005?2009)

    Fiat Grande Punto Dreitürer (2005?2009)

    Produktionszeitraum: seit 2005
    Karosserieversionen: Kombilimousine
    Motoren: Ottomotoren:
    1,2?1,4 Liter
    (48?132 kW)
    Dieselmotoren:
    1,3?1,9 Liter
    (55?96 kW)
    Länge: 4030?4065 mm
    Breite: 1687 mm
    Höhe: 1490 mm
    Radstand: 2510 mm
    Leergewicht: 1040?1280 kg
    Sterne im Euro-NCAP-Crashtest(2005)[7] Crashtest-Stern 5.svg
    CO2-Emission: 108?149 g/km
    Kraftstoffverbrauch kombiniert (EG-Norm): 4,1?6,0 l/100 km

    Grande Punto (2005?2009)

    Im Spätsommer 2005 kam der Grande Punto zunächst als Dreitürer auf den Markt, im Frühjahr 2006 folgte der Fünftürer.

    Die dritte Modellgeneration ist um etwa 20 cm länger und ca. 2 cm breiter als das Vorgängermodell (daher das ?Grande?). Auch bezüglich der Verarbeitungsqualität sind Fortschritte gemacht worden. Mit fünf Sternen imEuro-NCAP-Test gehört der neue Punto zu den sichersten Vertretern seiner Klasse.

    Der Grande Punto war im ersten Quartal 2006 das meistverkaufte Auto in Westeuropa, ein Ergebnis, das seit fast zehn Jahren von keinem italienischen Modell mehr erreicht wurde. Der Verkaufserfolg des Grande Punto ist wichtig für die finanzielle Entwicklung des Fiat-Konzerns.

    Ein Schwestermodell des Grande Punto soll 2012 auf dem chinesischen Markt unter dem Namen Fiat C-Medium etabliert werden. Hersteller dessen wird die GAC Fiat Automobiles Co., Ltd. in Changsha sein.

    Ausstattungsvarianten in Deutschland

    In Deutschland werden sieben Ausstattungslinien angeboten: Go, Active, Dynamic, Linea Sportiva Speed, Linea Sportive Racing, Linea Sportiva Sport und Emotion:

    • Active: elektrische Fensterheber vorne, Fahrer- und Beifahrerairbags
    • Dynamic: zusätzlich zu der ?Active?-Ausstattung: Seitenairbags vorne, asymmetrisch umklappbare Rücksitzbank, höhenverstellbarer Fahrersitz, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, Klimaanlage manuell
    • Emotion: zusätzlich zu der ?Dynamic?-Ausstattung: Kopfairbags vorn und hinten, ESP mit Bremsassistent und Berganfahrtshilfe ?hill holder?, Nebelscheinwerfer, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Blaupunkt-RDS-Autoradio mit CD-Player und sechs Lautsprechern, Radiobedienelemente am Lenkrad
    • Sport: zusätzlich zu der ?Emotion?-Ausstattung (ohne Zwei-Zonen-Klimaanlage): ESP mit Bremsassistent und Berganfahrtshilfe, Heckspoiler und Seitenschweller, vier Sitze (3-Türer, fünf Sitzplätze beim Fünftürer) in sportivem Design, Sportfahrwerk, Autoradio mit CD- und MP3-Player sowie sechs Lautsprechern

    In Österreich ist außerdem die Ausstattungslinie Gran Luce erhältlich, die mit einem Panoramaglasdach und einer Klimaautomatik aufwartet, sowie die sportlich ausgerichtete Linea Sportiva mit u. a. Sportfahrwerk und Leichtmetallfelgen.

    Gegen Aufpreis sind weitere Extras erhältlich, wie beispielsweise die zusammen mit Microsoft entwickelte ?Blue + Me?-Funkfreisprechanlage, das Komfortpaket mit Mittelarmlehne und elektrischer Lordosenstütze, das zusammen mit einem amerikanischen Unternehmen entwickelte Interscope-HiFi-System, getönte Scheiben, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und vieles mehr. Für alle Dieselmotoren ist gegen einen Aufpreis ein Partikelfilterlieferbar.

    Der Opel Corsa D und der ?Grande Punto? teilen sich die Punto3-ZFA199-Plattform, die gemeinsam mit Fiat entwickelt wurde, daher sind etwa 30 % der Teile und technischen Komponenten identisch.

    Seit Mai 2008 erweitert der Abarth Grande Punto mit einem 1,4-l-T-Jet-Motor mit 114 kW (155 PS)[8][9] bzw. 132 kW (180 PS) als Supersport die Modellpalette. Für den Abarth Grande Punto 114 kW (155 PS) ist zusätzlich das Performance Kit ?esseesse? erhältlich, welches die Motorleistung auf 132 kW (180 PS)[10] steigert. Diese Abarth-Modelle sollen mit besonders sportlichem Aussehen und anderen Ausstattungen vor allem dem VW Polo GTI und Polo GTI Cup Edition Konkurrenz machen.

    Aktuell startet Fiat mit dem Grande Punto S2000 Abarth auch werksseitig in der Intercontinental Rally Challenge, die man 2006 mit dem Piloten Giandomenico Basso gewinnen konnte.